Weiter, Schneller, Hybrid

Die Firma Mahr GmbH in Göttingen, als Hersteller innovativer Messtechnik, hat erfolgreich den Wechsel von DPA II zum Digitalen Schatten vollzogen. Der Digitale Schatten (DS) ist ein Abbild des ERP Systems und bietet alle Funktionen des integrierten APS-Systems in PSIPenta in einem externen „Schattensystem“. Durch die Entkopplung vom ERP-Kern kann der Digitale Schatten in nahezu Echtzeit alle Fertigungsnetzte neu ausrichten und in das ERP-System zurückspielen. Da dies eine Kombination aus den Funktionen des ERP System sowie des Digitalen Schattens ist, nennen wir diesen Ansatz „Hybrid“. Ziel der Einführung war es, den Performancevorteil von DPA III Hybrid zu nutzen und somit die Basis für eine kapazitive abgesicherte Lieferterminermittlung über Werksgrenzen zu schaffen. Da Mahr weltweit in verschiedenen Zeitzonen fertigt, ist es äußerst wichtig, alle Werke in den verschiedenen Teilen der Welt schnell und stabil neu auszurichten. Somit kann zukünftig eine werksübergreifende, kapazitiv abgesicherte Lieferterminermittlung auf sauber ausgerichtete Daten in alle beteiligten Ländern zugreifen. Mit dem Werk in Göttingen ist der Löwenanteil geschafft. Nun können die anderen Produktionsstandorte folgen.
Adaptive 3.21.1

Das neue Release 3.21.1 zur Berghof Adaptive Suite hat das Licht der Welt erblickt. Und natürlich gibt es neben kleineren Fehlerbehebungen auch tolle Weiterentwicklungen für unsere Kunden. Die meisten Neuigkeiten gibt es für unsere Kollaborationsplattform UCM. Hier wurde unter anderem der UCM-Rückschreibepuffer, die UCM-Auftragsübersicht und die UCM-Kapazitätssimulation in die Adaptive Version integriert. Der in UCM integrierte Rückschreibepuffer wurde von vielen Kunden sehnlichst erwartet. Somit fällt auch der letzte Grund für einen userseitigen Systemwechsel weg und die Anwender können ausschließlich innerhalb der UCM arbeiten. Auch DPA III bekommt neue Funktionalitäten. Der vollständig integrierte MRP Lauf in der Simulationsplattform macht unsere Software zum digitalen Zwilling und ermöglicht neben Kapazitäts- auch Materialsimulationen mit Typenvertretern und S&OP. Die Erweiterung unserer ABC-XYZ Analysen um eine RSU Komponente ist ebenfalls im neuen Release. Diese wurde vom Prototyp zum Standard weiterentwickelt. Somit können wir die Artikel ab sofort nicht nur nach Verbrauchswertanteil (ABC), Stückpreis („Teuer/Billig“) und Gängigkeit (Wiederholhäufigkeit (XYZ)) klassifizieren, sondern auch die Mengenvarianz innerhalb der Verbrauchsreihe (RSU) darstellen. Völlig neu mit der Version 3.21, ist die Möglichkeit zur Lizensierung von einzelnen Komponenten innerhalb unserer Softwaremodule, was unsere Kunden die maximale Flexibilität bei der Softwareauswahl gibt. Der Release steht ab sofort allen unseren Kunden zur Verfügung. Möchten Sie die Vorteile des Updates nutzen kontaktieren Sie uns doch einfach unter info(at)berghof-systeme.de.
Wir bestimmen Ihre Kosten – Selbst über Vorfertigungsstufen und Werksgrenzen hinweg

Die Nachkalkulation von Produktionsaufträgen hat einen entscheidenden Makel. Sobald man die Vorteile von anonymer Vorproduktion nutzen möchte, werden auch die Kosten anonymisiert und die Transparenz leidet. Dasselbe gilt im Besonderen für die Kalkulation über mehrere Niederlassungen/Werke hinweg. Mit der „Erweiterten Fertigungsnetzkalkulation“ in PSIPenta 9.4 haben wir dieses Problem nun erstmals für Sie gelöst. Es ist nun im Standard von Penta möglich, nachträglich und automatisch, Fertigungsnetze (historische Virtuelle Netze) über Lagerstufen hinweg zu bilden. Selbst Werksgrenzen stellen keine Hürde für unsere Software dar. Somit werden beim Aufruf der neuen Kalkulationsmaske alle originären Kosten pro Kostenart aus dem anderen Werk oder den Vorfertigungsstufen nach oben vererbt, und Sie erhalten ein vollständiges Kostennetz inkl. Kalkulation der Herstellkosten. Und das Beste daran, Sie können Ihre aktuellen Kalkulationsschemata etc. weiter verwenden und rufen lediglich eine neue Operationsmaske auf. Mit den bereitgestellten historischen Netzen lässt sich ebenfalls eine eindeutige Rückverfolgbarkeit umsetzen sowie eine Deckungsbeitragsrechnung auf Fertigungsauftragsebene realisieren. Möchten Sie von diesen einzigartigen Möglichkeiten profitieren, vereinbaren Sie doch einfach einen Onlinetermin mit uns.
Starke Software für starke Partner – PSIPenta „ERP-System des Jahres 2021“

Das ERP-System PSIPenta wurde im Oktober 2021 zum „ERP-System des Jahres 2021“ in der Kategorie „Variantenreiche Serienfertigung“ gekürt. Eine zentrale Rolle für die Verleihung des Preises spielte unser Kunde, die GEMÜ Gruppe. GEMÜ setzt, wie viele andere Kunden auch, seit Jahren erfolgreich unsere Adaptive Module ein. Hier ein kurzer Ausschnitt aus der offiziellen Pressemitteilung. „…Mittels adaptiver ERP-Module passt das System die Feinplanung der Produktion an veränderte Rahmenbedingungen an und optimiert so Ressourcenplanung und Kapazitätsauslastung bei gleichzeitiger Wahrung der Liefertermintreue…“ Wir gratulieren unserem Partner, der „PSI Automotive & Industry“, zu dieser Leistung und wünsche auch für zukünftige Aufgabe maximale Erfolge. Der ganze Artikel zum Nachlesen auf der Homepage der PSI.
Berghof Software erfolgreich zertifiziert

Kammer der Logistikprüfer (CZ) zertifiziert SRM Unsere Software zur Bestandsregelung und Optimierung SRM (selbstregulierende Mechanismen), hat sich seit Jahren als Standard etabliert und wird von vielen Kunden erfolgreich eingesetzt. Nun wurde dieser Erfolg mit der Zertifizierung durch die tschechische „Kammer der Logistikprüfer“ gekrönt. Der einzige Kritikpunkt der Kommission, bezüglich der Ermittlung von XS, wurde durch die Kundenanpassung für die Firma Tescoma s.r.o. beseitigt. Wir gratulieren unseren tschechischen Kollegen Roman Slanina und Jiri Milfajt.
UCM: Ein Whitepaper

In den vergangenen Wochen und Monaten war in den Berghof News immer wieder von unserer Kollaborationssoftware UCM zu lesen. Ein strategiescher Schwerpunkt der Software ist die Vernetzung von Unternehmen sowie die intelligente Verknüpfung von Softwareprodukten innerhalb eines Unternehmens. Auf vielfachen Wunsch haben wir in einem Whitepaper eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten aufbereitet. Link zum Whitepaper
Innovative Erweiterung von SRM mit Tescoma s.r.o

Die Zusammenarbeit zwischen BERGHOF SYSTEMS und Tescoma s.r.o., einem führenden tschechischen Hersteller und Vertreiber einer kompletten Palette von Küchenartikeln, hat zur Entstehung neuer Methoden und Algorithmen beigetragen, die in späteren SRM-PRO-Versionen in den Standard übernommen werden. Die Besonderheiten des Kundenumfelds von Tescoma, wie sehr lange Lieferzeiten, geringer Lagerumschlag in Kombination mit Saisonalität und ein hoher Schwerpunkt auf Prognosegenauigkeit hat die Herausforderungen des Projektes bestimmt. Unter anderem sind folgende Erweiterungen in Zusammenarbeit mit Tescoma entstanden. Modernisierte Berechnung des Sicherheitsbestands für gekaufte Artikel unter Berücksichtigung sowohl der Unsicherheit des Lieferanten (Schwankungen der Lieferzeiten) als auch der Unsicherheit des Kunden (Variabilität des Umsatzes) Die Möglichkeit, die Prognose mit einem Toleranzband zu korrigieren Die Erweiterung der Bestandsvorschau in CHART. Wir danken Tescoma für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere spannende Projekte.
Einsatz des digitalen Zwillings inkl. der simulierten Bedarfsermittlung für die komplette Werkssynchronisation bei der Firma Schauer.

Die Firma Schauer Agrotronic GmbH aus Prambachkrichen in Österreich stellt High-End Stalltechnik u.a. für Pferde, Schweine und Kühe her. Die tägliche Herausforderung für Schauer besteht darin, alle Vertriebs- und Produktionswerke miteinander zu synchronisieren, sodass eine belastbare Lieferterminermittlung über Werksgrenzen hinweg durchgeführt werden kann. Das Produktionswerk und die Vertriebswerke müssen sich auf die Planungsdaten des jeweiligen anderen Werkes verlassen können. Die permanente Synchronisation aller Werke wird ab sofort mit Hilfe der neusten DPA III-Module von Berghof durchgeführt. Durch die Implementierung der Berghof Module ist es Schauer gelungen, alle Werke anstatt in zehn in unter einer Stunden zu berechnen! Die Firma Schauer ist damit der erste Kunde der die Synchronisation zwischen allen beteiligten Werken mit den Ergebnissen der simulativen Bedarfsermittlung des Digitalen Zwillings koppelt und in das ERP zurückschreibt. In einer gerade laufenden Entwicklungsstufe des digitalen Zwillings, wird die Synchronisation nicht mehr sequentiell, sondern simultan ausgeführt. Dies bedeutet, dass erstmals werksübergreifende Netze in der Material- und Kapazitätssimulation bereitstehen.
UCM trifft Jira – Der Stecker in die Cloud

Gemeinsam mit der generativ GmbH – unserem starken Partner im Bereich Atlassian Jira und Confluence – ist es uns gelungen, das erste cloudbasierte System an unsere Middleware UCM anzubinden. UCM bekommt so eine externe Workflowengine! Für den UCM-Kunden bietet sich die Möglichkeit, komplexe Prozesse/Entscheidungen im Bereich der „Human Collaboration“ mit der Hilfe von Jira schnell, effizient und digital abzubilden. Jira Kunden werden mittels UCM direkt verbunden! Für Jira-Kunden eröffnet die UCM-Anbindung die Möglichkeit, parallel mit allen Kundensystemen und Informationen im Unternehmen und darüber hinaus zu interagieren („B2B“). Somit können wir erstmals Hybrid Lösungen anbieten, welche zum einen • aus cloudbasierten Applikationen, • sowie lokal gehosteten Daten bestehen. Der Kunde kann seine Daten also sicher lokal aufbewahren und trotzdem die Vorteile einer riesigen Vielfalt von Jira Cloudanwendungen nutzen. Mit diesem Schritt wird das Berghof Ökosystem (Peer to Peer Vernetzung verschiedenster Softwarekomponenten und Kunden mittels UCM) explosionsartig erweitert. Nun gilt es, die ersten vollständigen Standard-Jira- Geschäftsprozesse „nahtlos“ in unsere ERP-Lösung PSIPenta zu integrieren und an unsere Kunden auszurollen. Unsere Anpassungsentwicklung steht schon in den Startlöchern.
Simulation von Kostenszenarien auf Basis von Typenvertretern und Plandaten

Viele Unternehmen erkennen in der Krise die Notwendigkeit von simulativer Plankostenrechnung und der Vorhersage von Finanz- und Liquiditätsdaten für verschiedene Planungshorizonte. Im Rahmen des Projektes „AgiPro“ wurde zusammen mit unserem Partner PCC Consulting ein Instrument geschaffen, welches die kostenseitige Betrachtung von verschiedenen logistischen Planungsszenarien aus dem Digitalen Zwilling ermöglicht. Somit können unsere Kunden nun Typenvertreter und Prognostiken sowie Absatzpläne nutzen um eine Gesamtkostenentwicklung über alle Planungshorizonte zu simulieren. Natürlich können auch Plan- und Istkosten verglichen als auch Abweichungsanalysen durchgeführt werden. Das ist sowohl für einzelne Aufträge wie auch für das gesamte Unternehmen möglich, so dass anhand von Standardberichten des Finanzmanagements Vorhersagen über alle Zeithorizonte bis hin zu den Jahresergebnissen getroffen werden können. Damit verschmelzen logistische Planung und Finanzmanagement miteinander und die logistischen Änderungen und ihre kostenseitigen Auswirkungen werden in der Middleware UCM direkt sichtbar. Im Rahmen des AgiPro-Projektes entwickelt und verfügbar ist die Integration der Standardberichte in UCM und die Kostenermittlung für verschiedene Szenarien der Simulationsplattform.